Volksschule Reutte

2026 Reutte / Tirol

Status:

Wettbewerb

Kategorien:
  • infrastruktur
  • kultur / bildung
  • nachhaltigkeit
  • öffentlich / urban

Respektvoll Weitergedacht
Der Schulstandort wird nicht neu erfunden, sondern konsequent weitergebaut. Der Bestand bleibt das räumliche und konstruktive Rückgrat der Schule.
Das Erscheinungsbild des Gebäudes zur Südostseite bleibt unverändert. Dadurch bleibt das gewachsene städtebauliche Ensemble in seiner Wirkung unangetastet. Die Erweiterung versteht sich als additive Schicht, die sich klar vom Altbau absetzt und diesen respektvoll ergänzt. Sie orientiert sich zum Hof und stärkt ihn als identitätsstiftende Mitte der Anlage. Statt Abriss entsteht Großzügigkeit durch Hinzufügen – im Dialog mit dem Bestand und mit Respekt gegenüber dem Ort.

Schwelle zwischen Innen und Außen
Der Schulhof wird als gemeinschaftlicher Freiraum gestärkt und räumlich gefasst. Die neue Struktur öffnet sich transparent zum Grünraum und tritt in einen direkten Dialog mit dem Außenraum. Alle bestehenden Bäume bleiben erhalten und sichern die Qualität des gewachsenen Freiraums. Der Erweiterungsbau wirkt als Schwelle zwischen Innen und Außen – als klimatischer Zwischenraum, der Sichtbeziehungen, Aufenthaltsqualität und Orientierung schafft.