{"id":6261,"date":"2018-05-23T13:43:33","date_gmt":"2018-05-23T13:43:33","guid":{"rendered":"https:\/\/caramel.at\/?p=6261"},"modified":"2026-08-11T10:34:31","modified_gmt":"2026-08-11T08:34:31","slug":"buchempfehlung-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/caramel.at\/en\/2018\/05\/23\/buchempfehlung-i\/","title":{"rendered":"Buchempfehlung I"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchempfehlung\u00a0 Caramel Architekten, Martin Haller<\/strong><\/p>\n<p>Titel: A Pattern Language \u2013 Eine Muster Sprache<br \/>\nSt\u00e4dte \u2013 Geb\u00e4ude \u2013 Konstruktion<\/p>\n<p>Autoren: Christopher Alexander \u2013 Sara Ishikawa \u2013 Murray Silverstein mit Max Jacobson \u2013 Ingrid F. King \u2013 Shlomo Angel<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Herausgegeben in deutscher Fassung von Hermann Czech<br \/>\nL\u00f6cker Verlag<\/p>\n<p>Originalausgabe 1977<br \/>\nDeutsche Ausgabe 1995<\/p>\n<p>1272 Seiten<\/p>\n<p>Erst nach Beendigung meines Architekturstudiums entdeckte ich das Buch Pattern Language von Christopher Alexander und war v\u00f6llig \u00fcberw\u00e4ltigt, wie ein 20 Jahre altes Buch immer noch vision\u00e4rer und allumfassender als alles bisher zum Thema Architektur Gelesene sein kann. Im Format und mit seinen 1272 d\u00fcnnen und in kleiner Schrift gedruckten Seiten \u00e4hnelt das Buch schon rein optisch sehr an die Bibel. Dieser Eindruck einer Bibel der Architektur, die f\u00fcr alle Belange von \u201eDie Verteilung der St\u00e4dte\u201c bis zu \u201eFugen im Pflaster\u201c klare Planungsmuster als Teil eines Gesamtmusters vorgibt, verst\u00e4rkt sich beim ersten Durchbl\u00e4ttern durch den gleichbleibend strikten Aufbau der Kapitel in: Archetypisches Bild \u2013 These des Musters \u2013 Problembeschreibung der Istsituation \u2013 L\u00f6sung als Muster mit Verkn\u00fcpfung zu anderen Mustern. Zweifellos kann man \u201ePattern Language\u201c wie eine \u201ewahre\u201c Handlungsanleitung f\u00fcr alle Planungsbereiche der Architektur lesen, aber man kann auch &#8211; und darin liegt f\u00fcr mich der andauernde Reiz des Buches &#8211; die stets soziologisch gepr\u00e4gten Anleitungen der einzelnen Kapitel mit Ihrem Anspruch auf positive Ver\u00e4nderung der Gesellschaft durch die Planer als Anreiz zur eigenen Anma\u00dfung sehen. Warum nicht daran glauben, als Planer allumfassend positiven Einfluss auf die Entwicklung der Gemeinschaft nehmen zu k\u00f6nnen? Anregungen dazu liefert das Buch in jedem Kapitel, wie z.B. mit Muster 18 \u201eNetzwerk des Lernens: Statt der Schulausbildung an einem festen Ort bau St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck Elemente ein, die den Lernprozess dezentralisieren (\u2026) Fasse alle diese Situationen als R\u00fcckgrat des Lernprozesses auf (\u2026) und gib sie zusammengefasst als den \u201eLehrplan\u201c der Stadt heraus\u201c \u00a0oder mit Muster 41 \u201eGemeinschaft von Arbeitsst\u00e4tten: Wenn einem jemand sagt wo er \u201elebt\u201c, meint er immer sein Haus oder die Nachbarschaft, in der dieses Haus ist (\u2026). Die Folgerung ist ganz einfach. Die Menschen unserer Kultur glauben, dass sie in der Arbeit weniger lebendig sind als zu Hause (\u2026). Warum sollen wir eine Welt akzeptieren, in der wir acht Stunden am Tag \u201etot\u201c sind? Warum schaffen wir nicht eine Welt, in der unsere Arbeit ebenso Teil des Lebens, ebenso lebendig ist wie alles, was wir zu Hause mit unserer Familie und unseren Freunden tun?\u201c.<\/p>\n<p>Diese soziokulturellen Visionen haben immer noch Ihre G\u00fcltigkeit und sind immer noch nur teilweise umgesetzt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchempfehlung\u00a0 Caramel Architekten, Martin Haller Titel: A Pattern Language \u2013 Eine Muster Sprache St\u00e4dte \u2013 Geb\u00e4ude \u2013 Konstruktion Autoren: Christopher Alexander \u2013&#8230;<\/p>","protected":false},"author":6,"featured_media":6262,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_exactmetrics_skip_tracking":false,"footnotes":""},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-6261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6261"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11024,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6261\/revisions\/11024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/caramel.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}