Wettbewerb mit Paul Eis
Das neue Zentrum von Marquartstein
Der Bayerische Dreiklang, welcher momentan das Zentrum von Marquartstein locker umreißt, wird mit einem Lernhaus und einem Kulturhaus zu einem echten Ortsplatz vervollständigt. Durch gezielte Verdichtung und das Weiterspielen bestehender Raumkanten wird ein klarer, zentraler Ort definiert. Auf diese Weise entsteht ein eindeutig gefasster städtischer Raum im Wechselspiel mit einem maximierten Grünraum, welcher als neuer Park den Marquartsteiner Bürgern zur Verfügung gestellt wird.
Zwei Häuser
Architektonisch sieht das Konzept die Schaffung vor zwei eigenständigen Baukörpern vor: einem Schulhaus und einem Kulturhaus. In ihrer Formgebung lehnen sich die Gebäude an die ortsbildtypischen Satteldachhäuser an, die hier jedoch miteinander zu einem markanten Doppelgiebel verschmelzen. Das „Lernhaus“, welches als räumliches Gegenüber des Rathauses fungiert, ist mit einem rauen, weißen Putz versehen. Im Gegensatz dazu übernimmt das „Kulturhaus“ die Rolle einer zentralen Dorfscheune, wie sie traditionell häufig für kulturelle Veranstaltungen genutzt wurde, und präsentiert sich dementsprechend mit einer einladenden Holzfassade.
